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Kupferstichkabinett

Das Kupferstichkabinett – die Sammlung der Druckgraphik und Handzeichnungen – gehört zu den bedeutenden graphischen Sammlungen Europas. Der Bestand an Druckgraphik umfaßt etwa 100.000 Blatt. Die Sammlung der Handzeichnungen läßt sich auf knapp 10.000 Werke beziffern. Daneben werden im Kupferstichkabinett mehr als 1.000 illustrierte Bücher bewahrt, vor allem Prachtwerke aus Renaissance und Barock. Der Schwerpunkt liegt auf den graphischen Künsten Europas vom Spätmittelalter bis in die Gegenwart. Am besten sind die niederländischen und deutschen Schulen vertreten, gefolgt von der Graphik Italiens, Frankreichs, Englands und – im Bereich des 20. Jahrhunderts – Nordamerikas. Ein kleinerer Bestand ostasiatischer Werke enthält u. a. eine Kollektion japanischer Farbholzschnitte. Das Fundament der Sammlung bilden die Werke des 15. bis 18. Jahrhunderts. Doch wird im Kupferstichkabinett – anders als in den Sammlungen der Gemälde, Skulpturen und des Kunsthandwerks – auch und mit besonderer Intensität Kunst des 19., 20. und 21. Jahrhunderts gesammelt.

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Rembrandt van Rijn, Selbstbildnis mit Saskia, 1636, Radierung, 104 x 95 mm (Platte), Inv. Nr. 5374

Rembrandt van Rijn, Selbstbildnis mit Saskia, 1636, Radierung, 104 x 95 mm (Platte), Inv. Nr. 5374

Besuchen Sie auch unser Virtuelles Kupferstichkabinett

Artikel-Informationen

Bildrechte: Herzog Anton Ulrich-Museum

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