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Konservieren und Restaurieren

in drei Restaurierungswerkstätten mit den Schwerpunkten

Gemälderestaurierung

Gemälderestaurierung

Gemälderestaurierung

Die Abteilung der Gemälderestaurierung hat innerhalb des Hauses von allen Werkstätten die längste Tradition. Bereits 1950 konnte sie mit einer Stelle besetzt werden, 1979 kam eine weitere hinzu. Damals wie heute zählen das Bewahren, Bearbeiten und Erforschen der Gemälde zu den Hauptaufgaben der beiden derzeitigen Restauratorinnen.

Die rund 1400 Objekte aus der Dauerausstellung und dem Depot bedürfen der ständigen Beobachtung und Pflege. Um von vornherein Schäden an Kunstwerken zu vermeiden, ist die Präventive Konservierung mittlerweile ein wichtiger Aspekt der Arbeit geworden. Hierzu zählen beispielsweise die kontinuierliche Überwachung des Raumklimas zur Verhinderung von Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsschwankungen, die objektverträgliche Ausleuchtung sowie die Vermeidung von Schadstoffen innerhalb der Ausstellungs- und Depoträume.

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Textilrestaurierung

Textilrestaurierung

Textilrestaurierung

Ein Atelier für Textilrestaurierung mit einer angestellten Restauratorin und einer Volontärin wurde 1985 eingerichtet. So wird die angemessene Betreuung der bedeutenden Sammlung mittelalterlicher Textilien - Kaisermantel Ottos IV., Meßgewänder, Altarverkleidungen etc. - und der 1941 erworbenen kostbaren Sammlung flandrischer und italienischer Klöppel- und Nadelspitzen des 16. bis 18.Jahrhunderts sichergestellt. Alle erforderlichen Geräte zur Analyse, Reinigung und Färberei für fundierte Restaurierungskonzepte und eine angemessene Durchführung stehen zur Verfügung. Alle Maßnahmen werden vollständig dokumentiert.

Lack- und Möbelrestaurierung

Lack- und Möbelrestaurierung

Lack- und Möbelrestaurierung

Das Arbeitsfeld der Möbelrestaurierung konzentriert sich auf die konservatorische/ restauratorische Erfassung und Bearbeitung der herzoglichen Möbelsammlung. Hervorragende Stücke wie z.B. ein Kabinett von Henry van Soest oder Kunstwerke von Ulrich Baumgartner, werden hier unter Zuhilfenahme von naturwissenschaftlichen Untersuchungsmethoden konserviert.

Eine Besonderheit besteht darin, dass aufgrund von speziellen Kenntnissen in dieser Werkstatt auch die bedeutende ostasiatische Lacksammlung betreut werden kann.

Diese sehr empfindlichen Lackkunstwerke verlangen in der Konservierung ein Eingehen auf die materialspezifischen Besonderheiten und Probleme, Verständnis für die ostasiatischen Techniken, sowie den Ausbau der sehr wichtigen präventiven Maßnahmen.

Artikel-Informationen

Bildrechte: Herzog Anton Ulrich-Museum, Foto: Claus Cordes, Herzog Anton Ulrich-Museum

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